Primar- und Oberstufe Zentrum

Wir, die Klasse S2b, waren am 26./27. August 2010 zelten. Wir wanderten dem Walensee entlang. Auf dem Weg haben wir vieles erlebt. Das Wandern war sehr anstrengend, denn wir liefen einen Berg hinauf. Der war sehr steil. Ich wurde müde und konnte nicht  sehr gut mithalten, aber trotzdem kam ich oben an. Beim Herabsteigen mussten wir uns an Seilen festhalten, denn es hatte viele lose Steine und es war steil.

 

Unterwegs trafen wir einen verletzten Mann und halfen ihm, denn er hatte das Knie offen. Die Lehrerin Rachel Rohner rief den Helikopter (REGA). Es war sehr spannend. Als der Heli kam hatte es sehr gewindet, ein grosser Ast flog auf die Nase eines Mitschülers. Er blutete stark und hatte viele Kratzer im Gesicht.

Als wir in Quinten ankamen durften wir mit dem Schiff nach Murg fahren, dort war der Zeltplatz. An diesem Tag war es warm, um die 35°. Wir, die Kinder, spielten Fussball und gingen schwimmen. Es gab einen Sprungturm, er war 2 und 5m hoch. Fast jeder traute sich zu springen. Als Abendessen hatten wir Hörnchen mit Gehacktem und Tomatensauce, alles auf dem offenen Feuer gekocht. Es war sehr lecker. Als Nachspeise bekamen wir Pudding, Schokolade oder Vanille. Als wir in den Zelten schlafen gingen, alberten wir noch ein bisschen rum. Ich konnte nicht gut schlafen, weil der Boden hart war. Als ich endlich eingeschlafen war, fing es an zu regnen. Das machte sehr viel Lärm.

Am nächsten Tag regnete es nur. Beim Rückweg mussten wir sehr steil auf einen Berg steigen. Ich machte schlapp. Aber beim Herablaufen holte ich auf. Als wir im Waldenstadter Hafen ankamen, durften wir Pommes in einem Restaurant essen, um uns aufzuwärmen und zu trocknen.

 

Von  Alban Aliu

 

 thumb_bild_070.jpgthumb_bild_060.jpgbild_028.jpg

 

 

image001.jpg1.   Wie heissen Sie?
Gregory Largiadèr

2.   War das schon immer Ihr Traumberuf?
Es war nicht immer mein Traumberuf, aber seit dem Militär.

3. Wie lange machen Sie diesen Beruf schon?
Ich bin jetzt im sechsten Jahr.

4. Was können Sie uns über ihren Beruf erzählen?
Es ist ein sehr abwechslungsreicher Beruf. Man weiss am Morgen nicht, wenn man anfängt zu arbeiten, was einen erwartet, das ist das Schöne an meinem Beruf. Man hat mit vielen verschiedenen Leuten zu tun.

5. Wie sieht ein typischer Tagesablauf aus?
Man kommt am Morgen, schaut was in letzter Zeit passiert ist und dann was man alles auf dem Tagesplan hat.  Als nächstes besprechen wir wer auf Patrouille geht und wer andere Aufgaben erledigen muss. Bei uns hat jeder sein Spezialgebiet.

6.   Was sind ihre Aufgaben?
Ich bin zusätzlich zu einem Polizist ein Jugendpolizist. Ich habe sehr viel mit jungen Leuten zu tun und ich vernetze mich mit den Schulen, aber es kann auch sein, dass Eltern ein Gespräch mit mir möchten.

7.   Welchen Schulabschluss braucht man, dass man Polizist werden kann?
Man braucht eine abgeschlossene Lehre.

8.    Finden sie, dass Polizisten genug verdienen?
Darüber kann man sich immer streiten, aber ich finde ich verdiene genug.

9.   Welche Hilfsmittel stehen ihnen zur Verfügung?
Ich habe einen Schlagstock, Pfefferspray, meine Dienstwaffe, meine Hände und das wichtigste mein Mund.  Wenn man mit den Leuten spricht kann man schon sehr viel bewirken!

10. Tragen sie ihre Waffe immer bei sich?
Nein, nur im Dienst. Wenn ich z.B. privat einkaufen gehe habe ich sie nicht dabei.

11. Was ist denn das spezielle an ihrem Beruf?
Das Spezielle für mich ist, dass man jeden Tag mit anderen Menschen zu tun hat und dass man anderen Menschen helfen kann.

12. Ist dieser Beruf manchmal auch anstrengend?
Ja, weil man manchmal zur selben Zeit an verschiedenen Orten zur Stelle sein muss. Aber man gewöhnt sich daran.

13. Waren sie schon einmal in eine Schiesserei involviert?
 Nein, zum Glück noch nie!

14. Passieren in Spreitenbach viele Verbrechen?
Es passieren schon Verbrechen aber man kann nicht sagen, dass es viele sind.

15. Macht der hohe Anteil an Ausländer hier in Spreitenbach einen Unterschied zu Dörfern wie Bergdietikon mit weniger Ausländern?
Der Umgang ist vielleicht etwas anders, aber der Unterschied zu den Verbrechen, die passieren, ist nicht gross.

16. Was ist die schlimmste Straftat die hier in Spreitenbach je passiert ist?
Ich arbeite hier zwar noch nicht so lange, aber ich denke es wurde hier sicher schon einmal ein Mensch umgebracht.

17. Was sind ihre Zukunftspläne?
Ich werde versuchen die Jugendpolizisten bekannter zu machen, damit nicht nur die Schulen auf uns zukommen sondern auch Schüler, Schülerinnen, Lehrer und die Eltern. Wenn die Eltern z.B. Probleme haben mit ihren Kindern, wie viel Sackgeld sie bekommen sollen, dann können sie zu uns kommen, damit wir sie beraten können.

Vielen Dank für das Interview!
Vom 24. bis 28. Mai verbrachte die Klasse R3a ihr Klassenlager im Val Müstair in Form eines Arbeitseinsatzes. Hier die Tagesberichte der Schüler und Schülerinnen:

 

Montag, 24.05.10
Am Montagnachmittag, nachdem wir in Santa Maria ankamen, gingen wir wandern und vier andere Leute kochten. Wir gingen als erstes zu einem Kinderspielplatz, dort blieben wir nicht lange. Wir gingen weiter zu einem sehr steilen Geröllhang. Der steile Hang war mit Kieselsteinen und mit mittelgrossen Steinen voll. Wir bestiegen den Hang, Ich rettete jemanden vor dem Absturz. Ein paar andere Leute konnten nicht rauf und noch ein paar andere wollten nicht rauf, weil sie Höhenangst hatten. Wir liefen weiter bis zu einem Platz, wo wir wieder runter gehen konnten. Wir gingen nach unten, die anderen waren vor uns da, weil sie nicht rauf mussten. Wir waren in der Nähe von einem Campingplatz. Wir blieben dort etwa 10 Minuten, dann gingen wir nach unten und da sahen wir einen Brunnen. Dort gab es so eine Art Wasservorhang oder so. Da es sehr warm war, zogen sich einige spontan aus und gingen sich abkühlen. Danach gingen wir weiter nach unten und machten kurz eine kleine Trinkpause. Schlussendlich gingen wir noch zum Bergbach runter und dann heisshungrig zurück in die Unterkunft. Das Essen war lecker, es gab Maccaroni alle cinque pi. (Valon)

image001.jpgimage003.jpg

>   Den Steilhang hinunter!

>> Die Abkühlung.

 

 

Dienstag, 25.05.10
Der erste Tag fing mit schönem sonnigem Wetter an.  Wir wurden in Dreiergruppen aufgeteilt mit je einer Lehrperson und einem Förster. In der Gruppe, wo Herr Käppeli war, arbeiteten Laura, Lorena und Azemina mit. Der Vormittag war sehr schnell vorbei, weil wir viel zu tun hatten. Wir säuberten die Bergstrasse von Lärchennadeln und –zapfen, damit die Strasse nicht mit Gras überwachsen wird. Nach dem Mittagessen hatten wir nicht mehr so Lust zu arbeiten, weil es sehr heiss war und wir langsam müde waren. Wir arbeiteten auf ca. 1700 Metern ü. M. und dort ist die Sonne sehr aggressiv. Da wir so hoch oben waren, lag noch irgendwo Schnee. Herr Käppeli wollte unbedingt Schlitteln, aber wir hatten keinen Schlitten dabei. Darum nahm Herr Käppeli kurzerhand die Schaufel, die wir für unsere Arbeit brauchten und wollte damit herunterschlitten. Der Schnee war nicht sauber und ziemlich hart. Laura hatte sehr heiss und wollte unbedingt braun werden. Sie hatte sich geweigert sich einzucremen und bekam einen Sonnenbrand. Herr Käppeli wollte sie erfrischen und hatte die Schaufel mit Schnee gefüllt und Laura damit erfrischt. Lorena und Azemina hatten `was zu lachen. Es hatte sehr Spass gemacht mit dem Lehrer zu arbeiten, weil man so einmal die andere Seite vom Lehrer sehen kann. Am Abend waren alle müde es war ziemlich anstrengend. (Azemina)

 

image005.jpg image007.jpg  

>  Mittagspause.

>> Wegunterhalt, eine staubige Angelegenheit

 

 

Mittwoch 26.05.2010
Am Mittwochmorgen bin ich sehr früh aufgestanden. Weil ich am Dienstagabend zu unruhig war, musste ich im Gang vor dem Lehrerzimmer schlafen. Am Morgen früh habe ich noch freiwillig der Küchentruppe geholfen. Danach wachten alle auf und assen Frühstück.

Am acht Uhr gingen wir zu den Autos und fuhren zu unserer Arbeitsstelle. Ich war mit Sadulah, Firat, Valon, Vijay, Laura, Azemina und Lorena. Unsere Leiter hiess Silvio und von den Lehrpersonen war Frau Stein bei uns. Ich putzte weiter die Waldstrasse. Um halb zehn hatten wir mit unserer Gruppe „Znüni“.. Danach putzten wir weiter bis zur Mittagspause. Danach fuhren wir ein Stück weiter und fingen dort auch an zu putzen. Eigentlich haben wir ganzen Tag nur Waldstrassen geputzt. In der Zwischenzeit hatten wir noch eine kleine Pause. Später schafften wir bis fünf Uhr und dann fuhren wir wieder zur Unterkunft  zurück. Dort legten wir uns was Bequemes an und gingen duschen. Ich hatte Kochen an diesem Tag. Zum Essen gab es Hörnliauflauf und als Dessert hatten wir „Schoggi-Banane“. Danach wuschen Firat und ich ab. Später hatte ich noch eine halbe Stunde Pause. Als die Pause fertig war, mussten wir unsere Handys abgeben und ins Bett gehen. Um Zehn Uhr hatten wir Nachtruhe und durften keinen Lärm mehr machen. Manche machten noch etwas Unsinn. Herr Käppeli kam noch ein paar Mal in unser Zimmer und wartete bis wir eingeschlafen waren. Ich schlief an diesem Tag sehr schnell ein, weil ich von der Arbeit sehr müde war. (Ali)

 

image009.jpgimage011.jpg

> Mit dem Jeep wurden wir abgeholt.

>> Regenrinne frei pickeln.    

 

 

Donnerstag, 27.05.10
Wir haben heute einen Wildzaun demontiert. Ein Wildzaun ist ein ca. 3 m hoher Drahtzaun. Er hält die Hirsche und Rehe davon ab die kleinen Bäume anzufressen, damit die Bäumchen wachsen können. Zuerst mussten wir die Hagraffen von den Pfählen nehmen, danach das Drahtgeflecht lösen und aufrollen oder zum fortschmeissen zusammenlegen.
Es hat geregnet und war kalt, wir hatten fast alle die Regenhosen nicht angezogen, darum waren die Meisten auch sehr nass. So um 12 Uhr sind wir dann alle zurück in das Lagerhaus gefahren und sind auch da geblieben. Weil es nicht aufgehört hat zu regnen, sind wir den ganzen Nachmittag dort geblieben.
Am Abend hatte es aber doch aufgehört mit regnen, da sind wir zur Feuerstelle gelaufen und habe nachgeschaut, ob man noch bräteln kann. Und wir haben dann da oben gebrätelt, und es hat sehr Spass gemacht. Nach dem Essen sind wir dann zurückgegangen, und haben noch das Dessert gegessen. (Vijay)

 image013.jpg image017.jpg

 >  Hagraffen rauswuchten.

>>  Draht aufwickeln.                                                 

 

 

Freitag, 28.05.10
Alle sechs Mädchen meldeten sich freiwillig, um am Morgen unter Anleitung von Beat Solinger das ganze Lagerhaus zu putzen. Die Knaben haben unterdessen noch den Wildzaun fertig abmontiert.
Tatijana und ich übernahmen das Knabenzimmer.
Das sah wirklich schrecklich aus. Ich war geschockt als ich unter die Betten schaute und aufwischte. Ich fragte mich, wie die Jungs in diesem Chaos schlafen konnten. Da sah ich angebissene Sandwiches, Salami, Chips, Gummibärli und vieles mehr. Als wir endlich fertig waren,  sah es sehr sauber aus.
Danach hatten wir zwei Stunden Pause. Nach der Pause wurden wir vom Förster Armin abgeholt und begannen nochmals eine Strasse im Wald zu putzen. Das war sehr anstrengend, da wir einfach langsam keine Energie mehr hatten, aber wir haben es überlebt. Der Tag ging sehr schnell vorbei, und schon mussten wir unsere Koffer holen und zurückkehren. Die Reise ging sehr lang (4h 40min) und wir mussten wieder viermal umsteigen. Um 22.19 Uhr waren wir todmüde und glücklich zurück in Spreitenbach. (Adriana)

image017.jpg image019.jpg

 >  Drahtzaun aufrollen.

>> Die R3a!

 

 

Kulturbatzen für Kulturschule

Beitrag aus dem Schulblatt 6-2010

thumb_bks_6-2010_seite_15_2.jpgDie Ortsbürgerinnen und Ortsbürger von Spreitenbach unterstützen die Kulturverantwortlichen in der Schule mit einem Beitrag an kulturelle Anlässe für die Schulklassen.


Kultur leben und erleben, das sind wichtige Pfeiler der Schule Spreitenbach. Die rund 1450 Schülerinnen und Schüler kommen dank den Ortsbürgerinnen und Ortsbürgern zukünftig in den Genuss von einem kulturellen Anlass pro Jahr. Für jedes Kind im Kindergarten und der Volksschule wurden zehn Franken pro Kalenderjahr für einen kulturellen Anlass gesprochen.

Einsatz aus Interesse und  Freude
Die drei Kulturverantwortlichen an der Schule, Rachel Bischof Carcer, Sonja Christen-Reben und Simone Eichenberger Richle, haben ihr Amt freiwillig und aus persönlichem Interesse angetreten. Das Umsetzen des Kulturbatzens in spannende Erlebnisse für die Kinder und Jugendlichen übernehmen sie mit Freude und viel Motivation. Ihre Idee ist es, alternierend Kulturstätten mit den Klassen zu besuchen und Kulturschaffende in die Schulen einzuladen. Dieses Jahr werden alle Schülerinnen und Schüler und Kindergartenkinder der Gemeinde sowie deren Lehrpersonen in den Genuss eines Theaterstücks auf der Bühne des ThiK, Theater im Kornhaus Baden, kommen. Dies erfordert von den Kulturverantwortlichen einiges an Koordinationsgeschick.


Romeo und Julia - Migros Budget gegen Prix Garantie

Eindruecke zum Theater aus der Sicht einiger Schreiber aus der Klasse B2b.

Weiter zum Artikel

Schule Hasel

Hasel

Poststrasse 201
8957 Spreitenbach

Schulverwaltung 056 418 89 54 
SL Primar           056 418 89 53

Schule Seefeld

 Modern Design

Schmittegass 100
8957 Spreitenbach

Schulverwaltung 056 418 89 19
SL Primar           056 418 88 96

Schule Zentrum / Schulverwaltung

Zentrum

Haufländlistr. 12
8957 Spreitenbach
Schulverwaltung 056 418 88 11
SL Bez Sek         056 418 88 13
SL Real Primar   056 418 88 19
SL Kindergarten  056 418 89 05

Zum Seitenanfang